Materialeffizienz

Unter Materialeffizienz ist vereinfacht das Verhältnis der Materialmenge in den erzeugten Produkten zu der für ihre Herstellung eingesetzten Materialmenge zu verstehen.

Eine höhere Materialeffizienz soll durch Reduzierung des Materialeinsatzes erreicht werden, wie beispielsweise durch Verringerung des Ausschusses, durch Reduzierung von Verschnitt, durch verringerten Einsatz von Hilfsstoffen oder durch die Optimierung der Produktkonstruktion.

Materialkosten stellen im Produzierenden Gewerbe mit ca. 45,5 % noch vor den Personalkosten (17,8 %) den mit Abstand größten Kostenblock dar. Durch einen intelligenten Umgang mit Materialien kann man die vermeintlich hohen Lohnkosten relativieren.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind die Einsparungen bei den Materialkosten ein sehr guter Ansatzpunkt.

(Quelle: Deutsche  Materialeffizienzagentur)

Beschichtungsverfahren optimieren

Kosten verringern – Ausschuss reduzieren

Stoffströme verstehen – Material effizient einsetzen

Die Oberflächentechnik ist seit langer Zeit darauf bedacht, die für Beschichtungen notwendigen Ressourchen effizient einzusetzen. Steigende Rohstoffe- und Engergiepreise, Anforderungen an die Abwassertechnik und die Notwendigkeit zur Verringerung der Ausschussquoten machen das Thema für alle Beschichtungsbetriebe interessant.

Steigerung der Materialeffizienz realisierbar

Steigerung der Materialeffizienz realisierbar

Während die Arbeitsproduktivität seit 1960 um das 3,5-fache gesteigert wurde, blieb die Materialproduktivität weit zurück. Technisch ist innerhalb der nächsten zehn Jahre eine bis zu 30%-ige Steigerung der Materialeffizienz realisierbar – ein notwendiger Beitrag für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.

Der ZVO hat die Bedeutung des Ressourceneinsates entlang der Produktions- und Lieferkette erkannt. Der Einsatz von Material, Energie und Personal sind wesentliche Ressourcen. Verschiedentlich wurden bereits Vorgehensweisen empfohlen.

Unterstützung durch den ZVO

Die Ausschüsse des ZVO haben im Laufe ihrer Arbeit festgestellt, dass der effektive Einsatz von Material und damit der direkte Einfluss auf die Kosten, von vielen Faktoren abhängig ist:

  1. Materialeinsatz
  2. Mitarbeiterqualifizierung
  3. Ausschussquote
  4. Energieeinsatz
  5. Nacharbeit
  6. Innerbetriebliche Logistik
  7. Rückgewinnung von Prozesschemikalien
  8. Verbesserte Eingangsstoffe
  9. Spültechnik

Der ZVO hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Thema in Zusammenarbeit mit der demea zu fördern. Der Vorteil für die Betriebe der Branche ist die Vernetzung und Konzentration auf Lösungen von allgemeiner Bedeutung, um die Marktposition der Branche durch einen Wissensvorsprung zu sichern. Der Beraterpool des ZVO steht für die speziellen Ansprüche der Branche und garantiert gleichzeitig eine individuelle Beratung.

Realisierung durch Beratergutscheine

Für die Planung und Durchführung der Optimierungsmaßnahmen neben dem Tagesgeschäft stehe ich Ihnen als erfahrener Berater aus dem Netzwerk von demea und ZVO zur Verfügung.

Die Finanzierung erfolgt mit einer Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums, die bis zu zwei Drittel der Kosten deckt. Im sogenannten „REMake Voucher-Modellversuch“ wird diese Förderung ganz unbürokratisch in Form von Gutscheinen vergeben. Dafür ist keine Antragstellung erforderlich, nur die Durchführung eines kurzen Selbst-Checks zur Analyse Ihres Einsparpotenzials. Und Sie zahlen selbstverständlich nur Ihren Eigenanteil, eine Kostenabrechnung entfällt.

Beratungsverlauf im Voucher-Modellversuch

Hier stellen wir Ihnen kostenlos zum download den Beratungsverlauf im Voucher-Modellversuch zur Verfügung.

„Nachhaltige Projektumsetzung“

– nicht nur in der Verantwortung von Geschäftsführern / Unternehmern –

Projekte in einem Unternehmen umsetzen bringt in den meisten Fällen Unruhe in die bestehenden Abläufe/Prozesse. Von vielen Mitarbeitern wird dies als unnütz, als störend empfunden.

Hier kann der Inhaber/Geschäftsführer noch so sehr die Umsetzung wollen – wenn der Mitarbeiter nicht den Sinn und den Vorteil für sich persönlich, mindestens jedoch den Vorteil für das Unternehmen sieht, werden solche Projekte scheitern.

Nachhaltig Projekte in dem Unternehmen umsetzen heißt:

  • Klare Ziele setzen und Mitarbeiter mit daran arbeiten lassen
  • Diese Ziele dann für jeden Mitarbeiter verständlich kommunizieren
  • Vorteile darstellen
  • Notwendige „Werkzeuge“, Ressourcen und Zeit zur Verfügung stellen

Wolfgang Kohl von der Wo//Co Consulting aus Solingen hat auf dem diesjährigen Velberter Zinktag sowie auf dem Bezirkgruppenabend der DGO in Stuttgart einen Vortrag zu diesem Thema der Projektumsetzung gehalten.